Wie wird ein Chip eingebaut? |
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Die meisten modernen Steuergeräte können über "Onboard Diagnose" (OBD) programmiert werden. Das heißt, es wird über einen Stecker im Fahrzeuginnenraum auf das Steuergerät zugegriffen, wie es auch der Hersteller tut. Dadurch ist es möglich spurenlos und sauber die Leistungsoptimierung durchzuführen. Eine andere Variante ist das "Flashen", also das Programmieren des Steuergerätes im ausgebautem Zustand. Je nach Fahrzeugtyp und Alter werden verschiedene Umbauwege gewählt. Bei älteren Fahrzeugen ist sogar das Auslöten des werksseitig programmierten Datenspeichers notwendig um die Daten gegen optimierte zu tauschen. Daher leitet sich auch der bekannte Name "Chip-Tuning" ab. Beispiel des Auslötens und der Installation eines steckbaren Sockels: |
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| Die Installation des "Easy-Plug-In" Modulsystemes am Beispiel eines modernen Steuergerätes der Firma Bosch, wie es z.B. in allen 1.9 TDI und V6 2.5 TDI ab Modelljahr 2000 verwendet wird. Das Motorsteuergerät wird vorsichtig geöffnet und der Chip getauscht. Dieser ist bei den älteren Versionen meistens noch gesteckt. Bei den neueren Steuergeräten ist der Chip direkt eingelötet. (wie in diesem Beispiel) Wir tauschen den Chip gegen einen Stecksockel aus. Danach ist der neue optimierte Chip gesteckt und kann durch leichtes Umstecken einfach wieder gegen den Serienchip ersetzt werden (z.B. beim Verkauf des Fahrzeuges). | |||
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| vor dem Umbau sitzt der Serien-Chip noch an seinem Platz... | |||
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| ...dann wir er durch ein Speziallötgerät entlötet. Dabei werden vorsichtig alle 44 Beinchen mit genau dosierter Temperatur erhitzt und das Bauteil entnommen. Nach Reinigung aller Leiterbahnen wird unser "Easy-Plug-In" Adapter eingelötet. | |||
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| Nach Kontrolle aller Lötstellen wird das Modul mit dem Leistungschip eingesetzt | |||
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| Auf ebenso einfache Weise kann nun auch wieder der Serienchip eingesetzt werden. Auch er wird mit einem "Easy-Plug-In" Adapter ausgerüstet und kann jederzeit auch von einem Laien ohne jegliche Löterfahrung umgesteckt werden. | |||
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